Auch weiterhin hält die Corona-Krise die Welt in Atem. Zwar konnte die Verbreitung des Virus in Österreich vorerst eingedämmt werden, zuletzt zeichnete sich allerdings wieder eine Zunahme bei den Infektionszahlen ab. Seit Beginn der Pandemie sind in Österreich bereits mehr als 25.000 Fälle gemeldet worden.

Seit der Schließung von stationären Geschäften kauften mehr Verbraucher zum ersten Mal in neuen Kategorien online ein, insbesondere bei Lebensmitteln und Haushaltswaren. So verzeichneten bereits während der Anfangsphase der Pandemie Onlinehändler, die Toilettenpapier, Atemmasken, Nudeln und Konserven verkaufen, aufgrund des Coronavirus erhebliche Umsatzzuwächse.

Langfristig befürchten jedoch viele Onlinehändler, dass sich das Coronavirus negativ auf ihre Einnahmen im Jahr 2020 sowie auf den ganzen Onlinehandel auswirken wird.

Corona-Krise vs. E-Commerce: Status Quo

Das Coronavirus (offizielle Bezeichnung: SARS-CoV-2), das die neuartige Lungenerkrankung COVID-19 verursacht, hat unseren Alltag stark verändert. Onlinehändler fragen sich: Wie wird sich das Coronavirus auf mein Onlineshop auswirken?

Großveranstaltungen und Messen, wie die Internet World Expo 2020 oder das OMR Festival 2020 wurden verschoben oder gänzlich abgesagt. Viele Onlinehändler verzeichneten rekordverdächtige Verkaufszahlen bei Produkten, die mit der Grippe in Zusammenhang stehen, wie z.B. Reinigungsmittel und Gesundheitsprodukte, aber au

Doch sind die langfristigen Auswirkungen des Coronavirus allerdings immer noch nicht bekannt und so senken bereits viele stationären Einzel- sowie auch Onlinehändler ihre Verkaufsprognosen für das Jahr 2020. Auch sind sich die meisten Onlinehändler, die Ihre Waren in China herstellen oder aus China beziehen, nicht sicher, wie sich die Corona-Krise langfristig auf Ihre Lieferkette oder die Nachfrage nach ihren Produkten auswirken wird.

Ein Großteil der Onlinehändler ist betroffen

Weitere repräsentative Zahlen zur Lage innerhalb des Onlinehandels bietet die Anfang März durchgeführte Corona-Studie vom Händlerbund. So erwarten bzw. verzeichnen bereits 55% der Onlinehändler aufgrund des Coronavirus Einbußen im Tagesgeschäft. 18% der Onlinehändler haben noch keine finale Meinung gebildet, um das vom Coronavirus gelöste Risiko für den Onlinehandel zu bewerten.

Doch eins steht für die meisten Händler fest: Das Vertrauen der Verbraucher in Made in China ist derzeit massiv gestört und 82% aller Onlinehändler erwarten sogar eine Verschlimmerung der Lage. Das Verbrauchervertrauen wird oft als Maß dafür verwendet, wie Verbraucher die Wirtschaft einschätzen.

Anstieg an versandten Paketen seit Freitag, den 13.03.2020

Auch wenn viele Onlinehändler befürchten, aufgrund der aktuellen Corona-Krise eventuelle Umsatz-Einbußen zu verzeichnen, zeigt sich bei der Anzahl an versandten Paketen in Österreich ein positives Wachstum.

So ergab unsere Sendcloud-Analyse interner Kundendaten von mehreren Tausenden von Onlinehändlern im April, dass die Verschärfung der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu einem deutlichen Anstieg an versandten Paketen in Österreich geführt hatte. Der Vergleich ergab eine Zunahme beim Versandvolumen um ganze +90%.

ANSTIEG VERSANDTER PAKETE I. V. ZUM 13.03.2020

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Wer sind die Gewinner der Corona-Krise im E-Commerce?

Wenn aufgrund behördlich angeordneter Ausgangssperren viele stationäre Geschäfte schließen müssen und Menschen sich in Selbstquarantäne befinden, dann boomt der Onlinehandel umso mehr. Doch wer hat von der Krise am meisten profitiert?

Ein Blick auf das Online-Umsatzwachstum bei einigen Produkten schafft Klarheit

  • Gesellschaftsspiele: +108%
  • Grippemittel: +130% 
  • Analgetika: +140%
  • Vitamine: + 320%
  • Schutzkleidung: +350%
  • Videospiele: +370%
  • Telefon-Headsets: +910%
  • Hanteln: +2.740%
  • Fieberthermometer: +2.970%

Sie sehen es schon: Zu den augenscheinlichen Profiteuren der Krise gehören all jene Onlineshops, die Produkte für die Gesundheit, zum Zeitvertreib in der Quarantäne oder Zubehör für das Homeoffice anboten.

Welche Risiken birgt die Corona-Krise im Onlinehandel?

Shopify identifizierte drei große Risikobereiche für Onlinehändler:

1. Produktions- und Lieferketten

Alle Onlineshops, ob klein oder groß, hatten und haben teilweise noch immer mit den Auswirkungen von Fabrikschließungen in China zu kämpfen. Insbesondere kleinere Onlineshops treffen unterbrochene Produktions- und Lieferketten hart.

Während große Onlineshops in der Regel über genügend Barreserven verfügen, um schnell nach neueren Lieferungen und Bezugsquellen zu suchen, ist ein kleinerer Onlineshop dagegen machtlos, wenn die Lieferung ausbleibt.

2. Angst vor chinesischen Produkten

Selbst wenn Ihre Lieferanten nicht vom Coronavirus und einem damit verbundenen Produktions- und Lieferstopp bedroht waren, bestand die Gefahr, dass Ihre Kunden Ihren Waren sehr skeptisch gegenüberstanden.

Es gibt zwar noch keine Berichte, dass ein Verbraucher durch ein Paket aus dem Ausland infiziert wurde, dennoch ist das Vertrauen der Verbraucher in Made in China nachhaltig gestört.

Auch wenn China offiziellen Angaben nach die Krise derzeit im Griff hat, bestehen bei vielen Verbrauchern in Europa aufgrund der Pandemie noch immer Vorbehalte gegenüber chinesischen Produkten.

Man kann also erwarten, dass österreichische Onlineshopper in den nächsten Monaten eine gewisse Vorsicht bei importierten Artikeln aus China zeigen werden. Dieser Gedankengang mag absurd erscheinen, aber er ändert nichts an den daraus resultierenden Umsatzverlusten.

3. Größere Abhängigkeit aufgrund von Dropshipping

Das Risiko, von Lieferproblemen und fehlenden Bestellungen betroffen zu sein, war viel höher, wenn Ihr Geschäft hauptsächlich auf Dropshipping setzte. Fiel Ihr Produzent in China aus, was sehr wahrscheinlich war, kam der Verkauf Ihrer Waren sofort zum Erliegen. Zudem war es aufgrund der damit verbundenen Logistik nicht möglich, schnell Waren in Österreich zu „hamstern“. Natürlich hatten auch Onlinehändler mit eigenem Lager mit diesem Problem zu kämpfen, aber Sie als Dropshipper waren direkter betroffen.

Braucht es erst eine Krise, ein Drama, einen Boom, um etwas zu ändern?

Unser Nachbar Deutschland hängt bekannter Maße weit hinterher, wenn es um das Thema Digitalisierung im Ganzen und Homeoffice im Speziellen geht. In vielen Arbeitskulturen ist Homeoffice noch lange nicht implementiert und falls es in Unternehmen angeboten wird, ist es zum Teil noch nicht richtig etabliert.

Hier zitieren die Michael Pohlgeers und Christoph Pech in ihrem Podcast den Bitkom-Präsidenten Achim Berg.

„Corona ist gleichermaßen Chance wie Aufforderung, Wirtschaft, Verwaltung und Gesundheitswesen noch entschiedener und schneller zu digitalisieren, etwa indem Technologien für Webkonferenzen eingeführt werden und Homeoffice zum Standard wird.“

Kann man nun Corona als Chance für den Onlinehandel sehen? Der Druck, dass sich etwas ändern muss, wird am Beispiel Deutschland deutlicher denn je.

Abhängigkeit von China?

China dominiert nicht nur unsere Lieferketten – und das scheint für manch einen nun überraschend zu sein. Aber Billig-Produktion hat seinen Preis: Enorme Abhängigkeit und folglich unterbrochene Logistikprozesse, extreme Lieferengpässe und daraus resultierende Sortimentskürzungen auf Seite des Onlineshops. Wirtschaftlich gesehen stehen wir daher vor extremen Herausforderungen. Der E-Commerce ist ein wichtiger Teil der deutschen Wirtschaft und die Abhängigkeit von China wird nun deutlicher denn je.

Was bedeutet das für die E-Commerce-Branche?

Es sollte eine einfache Rechnung sein, möchte man meinen. Wenn stationäre Läden geschlossen werden, müssten ja vermehrt Konsumenten nun auf den Onlinekauf ausweichen. In der Realität sah das allerdings anders aus (s. aktuelle Corona-Studie vom Händlerbund).

Während einige Onlinehändler einen Rückgang an Bestellungen verbuchen mussten, gab es an anderer Stelle die, die daraus Profit schlagen wollen. Pech und Pohlgeers äußerten sich kritisch zu dem Fakt, dass manche Onlinehändler die Not einiger Konsumenten ausnutzen wollten – frei nach dem Motto: Angebot und Nachfrage.

Ebay beispielsweise  reagierte auf die Wucherpreise einiger Produkte mit dem Vermerk auf ihre Richtlinien und Grundsätze. So wird die Missachtung dieser mit Löschen angebotener Artikel oder sogar des Verkäuferaccounts sanktioniert. Den kompletten Podcast Pech&Pohlgeers #2 – Die Corona-Krise als Treiber für Digitalisierung und E-Commerce? finden Sie auf Spotify, Deezer und SoundCloud.

Corona-Krise Österreich: Auf welche Veränderungen müssen sich Onlinehändler einstellen?

Auf welche Veränderungen müssen sich Onlinehändler wegen der Corona-Krise einstellen?

Auf welche Veränderungen muss ich mich einstellen? Eine sehr berechtigte Frage, die sich vermutlich jeder Onlinehändler aktuell stellt. Der Händlerbund hat rechtzeitig reagiert und Anfang März 2020 unter 412 Onlinehändlern eine Corona-Studie durchgeführt, um die reale Lage, Stimmung, Veränderungen und Auswirkungen innerhalb des E-Commerce abzubilden. Im Folgenden fassen wir Ihnen einige Händlerstimmen aus der Corona-Studie für einzelne Bereichen zusammen.

Veränderungen im Onlinehandel

  • “Die Preise für andere Produkte sind enorm gestiegen. Wir waren leider dazu gezwungen, unsere Preise anzupassen.”
  • “Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung ist sehr stark gestiegen, leider konnten wir innerhalb kürzester Zeit nicht mehr liefern.”

Veränderungen im Kundenservice

  • “Kunden fragen uns, ob von unseren IT-Produkten ein Infektionsrisiko ausgeht. Das Vertrauen in ‘Made in China’ ist derzeit massiv gestört.”
  • “Die Menschen verabreden sich weniger für Feiern und Geburtstage. 80% weniger Bestellungen als sonst.”
  • “Kunden verlassen schneller die Werkstatt oder verschieben die Termine auf April.”

Veränderungen bei Mitarbeitern

  • “Wir bereiten uns im Projekt ‘Escape’ präventiv vor, dass alle Mitarbeiter zumindest in einem eingeschränkten Notbetrieb aus dem Homeoffice arbeiten können.”
  • “Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice, um im Falle einer Quarantäne mit verminderter Belegschaft den Betrieb aufrechterhalten zu können.”

Veränderungen bei Dienstleistern

  • “Ein chinesischer Hauptlieferant in einer nicht betroffenen Region kann liefern, doch es ist fraglich, wann die Container bei uns eintreffen. Das letzte Schiff lag für eine Woche vor Rotterdam.”
  • Da wir zu 95% auf Lieferungen aus China angewiesen sind, gibt es erhebliche Verzögerungen bei Nachbestellungen fast aller Produkte.”

Alle weiteren Ergebnisse der Corona-Studie können Sie auf der Webseite des Händlerbunds nachlesen.

Nicht vergessen: Mögliche Lockdowns

Wenn ein Land abgeriegelt wird, gilt für alle dasselbe: Niemand darf auf die Straße, es sei denn, es gibt einen triftigen Grund dafür.

Wenn dies geschieht, sollten Sie mögliche Verzögerungen bei der Zustellung von Paketen und sicherlich auch bei der Bearbeitung von Reklamationen berücksichtigen.

Wenn eine Region innerhalb eines Landes in Quarantäne kommt, bedeutet dies, dass auch Versanddienstleister diese Region nicht mehr erreichen und Abholungen sowie Lieferungen nicht mehr stattfinden können.

Jeder Versanddienstleister kann andere Maßnahmen ergreifen (mehr dazu im nächsten Abschnitt). Seien Sie sich über derzeit bestehende Ausgangssperren und Lieferbeschränkungen in einigen Ländern bewusst und setzen Sie auf Flexibilität bei ihren angebotenen Versandoptionen und -dienstleistern, damit Sie jederzeit im Notfall zwischen ihnen wechseln können.

Wie reagieren Paketdienste auf die Corona-Krise in der Logistik?

Wir möchten Sie als Onlinehändler über den Status und die Auswirkungen des Coronavirus in der Logistik auf Ihre Verkäufe und nicht weniger wichtig: die Zustellung aller Ihrer Pakete informieren. Daher finden Sie hier alle Updates zum Coronavirus in der Logistik im Überblick. So bleiben Sie stets auf dem Laufenden und wissen jederzeit, wie Paketdienste wie DHL Express, GLS, DPD und Österreichische Post auf die Corona-Krise reagieren.

Corona-Krise: Updates der Paketdienste im Überblick!

In den letzten Wochen und Monaten hat sich die Zustellsituation von Paketen wieder deutlich entschärft. Während die Zustellung innerhalb Österreichs fast ohne Probleme sichergestellt ist, kann es beim internationalen Versand allerdings aufgrund behördlicher Anordnungen und Ausfällen bei Flugverbindungen zu Einschränkungen und Laufzeitverzögerungen im Handelsverkehr kommen. Bitte besuchen Sie daher regelmäßig die Webseiten der Paketdienste für aktuelle Informationen zu besonders betroffenen Regionen und Sperrzonen.

Corona-Krise: Maßnahmen von DHL Express

Corona-Krise – Einschränkungen bei DHL Express:

DHL Express ergreift kontinuierliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, Kunden und Partner und vergewissert, den weltweiten Service so gut es geht aufrechtzuerhalten.

Grundsätzlich ist der Versand über DHL Express in Europa wieder gewährleistet. Beim Versand außerhalb Europas müssen Sie sich allerdings darüber informieren, ob Ihr Zielgebiet beliefert werden kann, ob es Beschränkungen bei bestimmten Warengruppen gibt (wie Schutzmasken und medizinische Produkte) und ob es aktuell zu Laufzeitverzögerungen kommt (je nach Region aktuell bis zu 15 Tage!).

Europa

  • Deutschland: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Frankreich: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Kroatien: Import medizinischer Ausrüstung und Gesichtsmasken nur gegen Vorlage eines CE-Zertifikats (Registrierung nötig!)
  • Portugal: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Rumänien: Export medizinischer Produkte derzeit untersagt
  • Russland: Exportverbot für medizinische Produkte bis vorerst 30. September; Nur Medizinunternehmen sind aktuell dazu berechtigt, Schutzmasken zu importieren (Registrierung erforderlich!)
  • Spanien: Import medizinischer Produkte nur mit Lizenz möglich
  • Türkei: Samstagsabholung nicht möglich; Export medizinischer Produkte nur nach Genehmigung
  • Nord-Zypern: Service eingestellt

Afrika / Nahost

  • Saudi-Arabien: Import von Masken nur bei Registrierung/nach Genehmigung

Amerika / Karibik

  • Bahamas: aufgrund Lockdowns keine Zustellung möglich (vorerst bis 25. August)
  • Brasilien: kein Export von Produkten zulässig, die in Zusammenhang mit COVID-19 stehen
  • Kuba: Service eingestellt
  • USA: Import von Medikamenten streng kontrolliert (genaue Inhaltsbeschreibung erforderlich); Kein Import von rezeptfreien Medikamenten durch Privatpersonen (gilt auch für B2C!); Versand von Schutzausrüstung erfordert genaue Herstellerangaben

Asien / Pazifik

  • Australien: Kundenschalter im Bundesstaat Victoria und in Melbourne vorerst geschlossen; Export von Schutzausrüstung nur für Eigenbedarf, Verwandte, humanitäre Organisationen, australische Hersteller oder Personen, die eine Geschäftsstelle in Australien haben
  • Bhutan: aufgrund Lockdowns keine Zustellung möglich (vorerst bis 29. August); Ausnahme: medizinische Güter oder besonders eilige Sendungen (Genehmigung erforderlich!)
  • China: aufgrund Lockdowns keine Zustellung in Urumqi möglich (vorerst bis 22. August); ansonsten: Export medizinischer Produkte nur nach Registrierung und Bereitstellung erforderlicher Exportdokumente
  • Indien: aufgrund Lockdowns keine Zustellung in ausgewählten PLZ-Gebieten (vorerst bis 31. August)
  • Indonesien: Export von Gesichtsmasken bis auf Weiteres untersagt
  • Nepal: aufgrund Lockdowns nur Import von Packstücken bis maximal 100 kg und kleiner als 100x80x80cm zulässig (vorerst bis 27. August)
  • Osttimor: Zustellung nur von Packstücken bis maximal 70 kg (max. 32 kg pro Paket) und kleiner als 80x80x80cm zulässig
  • Philippinen: Lokale Einschränkungen bis vorerst 31. August
  • Sri Lanka: Export von Masken nur nach Genehmigung
  • Taiwan: Export von Schutzmasken nur nach Genehmigung (Masken ohne Filter gegen Vorlage einer eidesstattlichen Erklärung)
  • Thailand: Export von Schutzmasken/Import medizinischer Produkte nur nach Genehmigung
  • Vietnam: Import medizinischer Produkte erfordert Lizenz

Des Weiteren hat DHL Express zum Schutz der eigenen Mitarbeiter und Kunden festgelegt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vorerst nicht im Einsatz für DHL Express sind. Auch wurden die Services „Nachname“ sowie „Abholung gegen Barzahlung“ ausgesetzt, um den Umgang mit Bargeld zu minimieren. Zudem besteht ebenso die Möglichkeit der kontaktlosen Zustellung, die über „DHL On Demand Delivery“ gebucht werden kann.

Beachten Sie: Aktualisierter Emergency Situation Zuschlag zum 01. Juli 2020

Die massive Reduzierung der verfügbaren kommerziellen Luftfrachtkapazität und der Destinationen (aufgrund des Coronavirus in der Logistik) hat DHL Express zu mehr indirekten Routen und zum Kauf von zusätzlichem Frachtflugzeugkapazitäten veranlasst. Um die operative Kontinuität zu gewährleisten und die Welt weiterhin mit einem qualitativ hochwertigen Service zu versorgen, erhebt DHL Express für Sendungen aus Österreich für die verschiedenen internationalen Zielregionen folgende Notlagenzuschläge:

  • Hongkong & China: 0,20 Euro pro kg
  • Australien & Neuseeland: 0,20 Euro pro kg
  • Restliches Asien: 0,20 Euro pro kg
  • Rest der Welt: 0,20 Euro pro kg

Der Notlagenzuschlag gilt bis auf Weiteres ab dem 01. Juli 2020.

Quelle: DHL Express, 24.08.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von Post

Corona-Krise – Einschränkungen bei der Österreichischen Post:

Seit dem 01.07.2020 erfolgt die Zustellung bei der Österreichischen Post innerhalb Österreichs wieder wie gewohnt. Die Post empfiehlt Empfängern kontaktlose Zustellservices, um das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu senken.

Auch die 400 Postfilialen im Land haben unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen wieder wie gewohnt geöffnet.

Beim internationalen Brief- und Paketversand kommt es noch zu Laufzeitverzögerungen bzw. zum gänzlichen Ausfall der Services. Zum Schutz der eigenen Kunden und Mitarbeiter ergreift die Österreichische Post drastische Maßnahmen und stoppt für 121 Länder weltweit gänzlich die Annahme von Briefsendungen und für 143 Länder weltweit die Annahme von Paketsendungen International.

PS: Die obigen Informationen mit den Maßnahmen entsprechen dem Stand vom 21.08.2020 und können sich minütlich ändern. Daher empfiehlt es sich, die Webseite der Österreichischen Post regelmäßig zu besuchen.

Quelle: Österreichische Post, 24.08.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von GLS

Corona-Krise – Einschränkungen bei GLS:

GLS versucht national dem Versorgungsauftrag nachzukommen und stellt die nationale Abholung und Zustellung von Paketen sicher. Laut eigenen Aussagen ist der Paketdienst auf eine Verschärfung der Lage in Österreich vorbereitet.

Paketshops von GLS haben aktuell wieder normal geöffnet.

Der Paketdienst bittet darum, im Vorfeld mit Empfängern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können. Des Weiteren bietet GLS die Möglichkeit der kontaktlosen Zustellung für Versender und Empfänger.

Wenn Empfangsstellen geschlossen sind, werden in der aktuellen Situation Pakete zeitnah an den Versender retourniert. Wenn Sie oder Ihre Kunden eine persönliche Zustellung vermeiden möchten, erteilen Sie GLS eine Abstellgenehmigung zur kontaktlosen Zustellung.

Auch ist international der Export und Import von Paketsendungen weiterhin (mit Einschränkungen) möglich. Auch hier ist es ratsam, im Vorfeld mit Ihren Empfängern in den jeweiligen Ländern zu klären, ob Sendungen angenommen werden können, da diese sonst sofort retourniert werden.

GLS weist außerdem darauf hin, dass aufgrund von Beschränkungen durch gesperrte Postleitzahlgebiete Zustellungen und Abholungen in folgenden Ländern / PLZ-Gebieten weiterhin noch nicht möglich ist bzw. nur eingeschränkt:

  • Zypern: aktuell Laufzeitverzögerungen
  • Großbritannien: kein zweiter Zustellungsversuch bei B2B-Sendungen; Maximalgewicht von 30 kg pro Paket
  • Rumänien: keine Zustellung oder Abholung in den PLZ-Gebieten 117080 und 117360

Bitte beachten: Seit dem 06. April 2020 gilt beim innereuropäischen Versand mit GLS ein Maximalgewicht von 31,5 kg pro Paket (30kg für Großbritannien!)

Quelle: GLS, 24.08.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von DPD

Corona-Krise – Einschränkungen bei DPD:

Auch bei DPD sind wieder die meisten Paketshops für Kunden geöffnet, nachdem diese bis zum 25. März 2020 nur eingeschränkt zur Verfügung gestanden hatten. Welche Paketshops wo geöffnet sind, können Sie auf der Webseite von DPD einsehen. Auch arbeiten die Paketzentren von DPD nach wie vor in vollem Umfang.

Beim internationalen Paketversand in die Regionen Afrika / Nahost, Amerika / Karibik und Asien / Pazifik kann es aufgrund ausgesetzter Flugverbindungen zu Laufzeitverzögerungen kommen. Auch ist aufgrund behördlicher Anweisung in einzelnen Gebieten weltweit der Service für DPD Express unter Umständen nur eingeschränkt möglich.

DPD Express – Aktuelle Serviceeinschränkungen

Europa

  • Deutschland: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Frankreich: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Kroatien: Import medizinischer Ausrüstung und Gesichtsmasken nur gegen Vorlage eines CE-Zertifikats (Registrierung nötig!)
  • Portugal: Import nur von in der EU hergestellten Gesichtsmasken
  • Rumänien: Export medizinischer Produkte derzeit untersagt
  • Russland: Exportverbot für medizinische Produkte bis vorerst 30. September; Nur Medizinunternehmen sind aktuell dazu berechtigt, Schutzmasken zu importieren (Registrierung erforderlich!)
  • Spanien: Import medizinischer Produkte nur mit Lizenz möglich
  • Türkei: Samstagsabholung nicht möglich; Export medizinischer Produkte nur nach Genehmigung
  • Nord-Zypern: Service eingestellt

Afrika / Nahost

  • Saudi-Arabien: Import von Masken nur bei Registrierung/nach Genehmigung

Amerika / Karibik

  • Bahamas: aufgrund Lockdowns keine Zustellung möglich (vorerst bis 25. August)
  • Brasilien: kein Export von Produkten zulässig, die in Zusammenhang mit COVID-19 stehen
  • Kuba: Service eingestellt
  • USA: Import von Medikamenten streng kontrolliert (genaue Inhaltsbeschreibung erforderlich); Kein Import von rezeptfreien Medikamenten durch Privatpersonen (gilt auch für B2C!); Versand von Schutzausrüstung erfordert genaue Herstellerangaben

Asien / Pazifik

  • Australien: Kundenschalter im Bundesstaat Victoria und in Melbourne vorerst geschlossen; Export von Schutzausrüstung nur für Eigenbedarf, Verwandte, humanitäre Organisationen, australische Hersteller oder Personen, die eine Geschäftsstelle in Australien haben
  • Bhutan: aufgrund Lockdowns keine Zustellung möglich (vorerst bis 29. August); Ausnahme: medizinische Güter oder besonders eilige Sendungen (Genehmigung erforderlich!)
  • China: aufgrund Lockdowns keine Zustellung in Urumqi möglich (vorerst bis 22. August); ansonsten: Export medizinischer Produkte nur nach Registrierung und Bereitstellung erforderlicher Exportdokumente
  • Indien: aufgrund Lockdowns keine Zustellung in ausgewählten PLZ-Gebieten (vorerst bis 31. August)
  • Indonesien: Export von Gesichtsmasken bis auf Weiteres untersagt
  • Nepal: Import auf Packstücke bis maximal 100 kg und kleiner als 100x80x80cm beschränkt
  • Osttimor: Zustellung nur von Packstücken bis maximal 70 kg (max. 32 kg pro Paket) und kleiner als 80x80x80cm zulässig
  • Philippinen: Lokale Einschränkungen bis vorerst 31. August
  • Sri Lanka: Export von Masken nur nach Genehmigung
  • Taiwan: Export von Schutzmasken nur nach Genehmigung (Masken ohne Filter gegen Vorlage einer eidesstattlichen Erklärung)
  • Thailand: Export von Schutzmasken/Import medizinischer Produkte nur nach Genehmigung
  • Vietnam: Import medizinischer Produkte erfordert Lizenz

DPD empfiehlt allen Empfängern, eine Abstellgenehmigung zu erteilen, um den persönlichen Kontakt so gering wie möglich zu halten.

Quelle: DPD, 24.08.2020

Corona-Krise: Maßnahmen von Sendcloud

Auswirkungen der Corona-Krise auf Sendcloud

Unsere höchste Priorität ist die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und deren Familien. Darüber hinaus haben wir die Verantwortung, unsere Gesellschaft und diejenigen, die besonders gefährdet sind, aber auch medizinische Einrichtungen zu unterstützen und zu schützen.

Unsere Büros in München und Eindhoven sind seit Ende April wieder für unsere Mitarbeiter geöffnet. Wir haben dabei allerdings strengstens auf die Umsetzung der erforderlichen Hygienemaßnahmen geachtet: So sind unsere Büros derzeit nur im reduzierten Umfang besetzt, ein Großteil unseres Teams arbeitet im Homeoffice. Dafür haben wir alle erforderlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt. In den Büros finden sich Stationen zur Handdesinfektion, zudem gilt eine Maskenpflicht, sobald der Arbeitsplatz am Schreibtisch verlassen wird. Die Arbeitsplätze selbst erfüllen das Mindestabstandsgebot und sind zusätzlich durch Plexiglasscheiben geschützt.

Darüber hinaus werden alle nationalen und internationalen Reisen sowie persönliche Meetings, Kundenbesuche und Veranstaltungen ausgesetzt. Wo möglich, werden diese durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.

Corona-Krise: Die E-Commerce-Community hält zusammen

Transparenz ist eines der wichtigsten Merkmale, die der Verbraucher von heute bei einem Onlineshop sucht. Seien Sie offen, transparent und gehen Sie proaktiv auf die Frustrationen und Ängste Ihrer Kunden ein.

Kommunizieren Sie rechtzeitig mögliche Lieferverzögerungen sowie nicht vorrätige Produkte, um den Ruf Ihres Onlineshops zu unterstützen und die Kundenbindung zu fördern.

Informieren Sie Ihre Kunden auch über den von Ihnen eingeführten Coronavirus-Schutz. Ziehen Sie darüber hinaus in Betracht, Ihre Mitarbeiter zusätzlich zu schulen, damit sie alle Anfragen mit angemessener Sensibilität bearbeiten können.

Sendcloud ist für Sie da

Wenn Sie in diesen unsicheren Zeiten noch Fragen zur aktuellen Situation haben, zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir von Sendcloud sind für Sie da!

Melden Sie sich mit Ihrem Onlineshop gleich kostenlos bei uns an und werden Sie Teil einer 15.000-köpfigen E-Commerce-Community, die wir auch in dieser schwierigen Corona-Krise Tag für Tag bei ihrem frustrierenden Prozess des Onlinehandels unterstützen: dem Versand. 

Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam schaffen wir das!

Corona-Krise Österreich: Sendcloud ist für Sie da

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